Liebe Fans: Stefanos Tsitsipas und Paula Badosas Urlaubsvlog für Tennis Channel 

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Dass sie jemals wieder so hoch spielen würde, hielt Paula Badosa nach ihrer Rückenverletzung seit Mitte 2023 für quasi unmöglich. Zwar erreichte sie ein Jahr zuvor, im April 2022 ihre Karriere-Bestmarke mit Weltranglisten-Platz zwei, nachdem sie aber immer wieder mit anhaltenden Rückenschmerzen ausfiel, glaubte die Spanierin selbst nicht mehr so richtig an einen weiteren Höhenflug.

Im Januar diesen Jahres bewies die 27-Jährige aber das Gegenteil, als sie sich mit Siegen unter anderem über Marta Kostyuk und Coco Gauff bis ins Halbfinale der Australian Open spielte. Dort unterlag sie zwar ihrer engen Freundin Aryna Sabalenka. Dennoch feierte Badosa ihre Rückkehr in die Top-Ten der Damen-Weltrangliste.

Völlig überwältigt: Bei den Australian Open 2025 erreichte Paula Badosa erstmals ein Grand-Slam-Halbfinale.

Völlig überwältigt: Bei den Australian Open 2025 erreichte Paula Badosa erstmals ein Grand-Slam-Halbfinale.

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So vielversprechend die Saison 2025 auch für sie gestartet war, so schnell meldete sich auch der Rücken der Spanierin zurück. Bereits Ende Februar musste Badosa im Viertelfinale von Merida (WTA 500) verletzungsbedingt gegen Daria Saville aufgeben – obwohl sie mit 6:1 im ersten Satz in Führung ging!

Eine weitere Absage folgte für ihr Auftaktmatch in Indian Wells gegen Caroline Dolehide. Zwei Wochen später bei den Miami Open schien sie dann aber wieder halbwegs fit. Nach einem Freilos in Runde eins besiegte sie die Kanadierin Victoria Mboko in Runde zwei in drei Sätzen, bevor sie mit einem Zweisatz-Sieg über Clara Tauson ins Achtelfinale einzog.

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Doch bereits in ihrer Partie gegen die Dänin ließ sich Badosa vom Turnierarzt am Rücken behandeln. Dass sie zwei Tage später nicht zu der Achtelfinal-Partie gegen die Wildcard-Inhaberin Alexandra Eala von den Philippinen antreten konnte, war also wenig verwunderlich.

Paula Badosa: "Hatte mehr Angst, als ich hätte haben sollen!"

Nun folgten weitere Turnier-Absagen der 27-Jährigen. Denn weder beim WTA-500-Turnier in Charleston noch beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart wird Badosa an den Start gehen. In der Porsche Arena rückt die Ukrainerin Marta Kostyuk als Ersatzspielerin für die Weltranglisten-Neunte ins Hauptfeld nach und kämpft mit zahlreichen Top-Ten-Spielerinnen wie Aryna Sabalenka, Iga Swiatek und Coco Gauff um das Sieger-Auto.

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Beim Porsche Tennis Grand Prix im April 2024 in Stuttgart musste Paula Badosa bereits verletzungsbedingt unter Tränen gegen Aryna Sabalenka aufgeben.

Beim Porsche Tennis Grand Prix im April 2024 in Stuttgart musste Paula Badosa bereits verletzungsbedingt unter Tränen gegen Aryna Sabalenka aufgeben. 

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Unterdessen gab Badosa aber im spanischen Radio-Sport-Programm „el larguero“ Entwarnung. „Mir geht es gut. Ich versuche, die Dinge positiv anzugehen, sie ins rechte Licht zu rücken“, sagte sie.

Sie bestätigte das der Grund ihrer Absagen erneut von ihrem Rücken her rührte, was sie verunsicherte: „Dieses Mal hatte ich mehr Angst, als ich hätte haben sollen, weil es auf der anderen Seite war. Ich hatte schon immer Beschwerden auf der rechten Seite. Jetzt ist es auf der linken Seite. Ich war besorgt, dass es sich um eine weitere Stressfraktur handelt, aber zum Glück ist es das nicht.“

Sie erklärte, dass es sich um einen kleinen Bruch unterhalb des Wirbels handele, der sie diesmal aber nicht zu einer siebenmonatigen Auszeit zwingen würde. Statt in South Carolina bzw. im "Schwabenländle" erholt sich die Spanierin nun gemeinsam mit ihrem Partner Stefanos Tsitsipas in ihrer Heimat Monte Carlo. Dort wurden beide gemeinsam in der Mouratoglou Academy gesichtet. Außerdem gibt es Aufnahmen des jungen Paares in einem Aston Martin auf den Straßen des Fürstentums.

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Bereits zu ihrem Heimturnier, dem WTA-1000er in Madrid, das am 22. April startet, will Badosa wieder fit sein.