Novak Djokovic bewertet seine Leistung nach dem Sieg über Sebastian Korda

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Mit 37 Jahren und zehn Monaten hat Novak Djokovic den Rekord als ältester Masters-1000-Halbfinalist der Geschichte gebrochen. Zu diesem neuen Rekord verhalf ihm sein Viertelfinal-Sieg von Miami am Donnerstag, als er den US-Amerikaner Sebastian Korda mit 6:3, 7:6 (4) besiegte.

Damit übertrifft Djokovic den bisherigen Rekord von Roger Federer, der im Alter von 37 Jahren und sieben Monaten bei den Miami Open 2019 das Halbfinale erreichte hatte. Er holte später auch den Titel.

Die beiden Herren füllen nun die gesamte Top-Ten-Liste der ältesten Halbfinalisten bei Masters-1000-Turnieren aus – eine Turnierkategorie, die 1990 eingeführt wurde.

DIE ÄLTESTEN MASTERS-1000-HALBFINALISTEN:

  • 37 Jahre, 10 Monate: Djokovic in Miami 2025
  • 37 Jahre, 7 Monate: Federer in Miami 2019
  • 37 Jahre, 7 Monate: Federer in Indian Wells 2019
  • 37 Jahre, 4 Monate: Djokovic in Shanghai 2024
  • 37 Jahre, 2 Monate: Federer in Paris 2018
  • 37 Jahre, 2 Monate: Federer in Shanghai 2018
  • 37 Jahre, 0 Monate: Federer in Cincinnati 2018
  • 36 Jahre, 10 Monate: Djokovic in Monte Carlo 2024
  • 36 Jahre, 7 Monate: Federer in Indian Wells 2018
  • 36 Jahre, 5 Monate: Djokovic in Paris 2023

Bevor Djokovic den Rekord von Federer am Donnerstag einstellte, stand ein weiterer Name auf der Liste. Auf Platz zehn wurde nämlich John Isner geführt, der 2021 in Kanada im Alter von 36 Jahren und drei Monaten das Halbfinale erreichte.

Djokovic erreichte das erste seiner mittlerweile 79 Masters-1000-Halbfinals vor fast einem halben Menschenleben, als 19-Jähriger in Indian Wells im Jahr 2007 – dort stand er auch im Finale.

Djokovic erreichte das erste seiner mittlerweile 79 Masters-1000-Halbfinals vor fast einem halben Menschenleben, als 19-Jähriger in Indian Wells im Jahr 2007 – dort stand er auch im Finale.

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Korda hätte Djokovic in ihrem einzigen vorherigen Aufeinandertreffen beinahe besiegt, als er einen Matchball abwehrte, bevor er im Finale des Australian-Open-Vorbereitungsturniers in Adelaide vor zwei Jahren mit 6:7 (8), 7:6 (3), 6:4 unterlag. Nach einem schnellen 29-minütigen ersten Satz am Donnerstag, in dem Djokovic das letzte Dutzend Punkte in Folge für sich entschied, machte ihm Korda im zweiten Satz erneut das Leben schwer.

Im zweiten Satz gelang dem Amerikaner zum ersten Mal in diesem Match ein Break zur 2:0-Führung, die er zum 3:0 ausbaute. Diesen Vorsprung hielt er über weite Strecken des Satzes, sodass er mit 4:1 und sogar 5:2 in Führung ging. Doch Djokovic gab nicht auf, holte sich das Break zum 5:5 und gewann schließlich den Tie-Break, um das Match in zwei Sätzen zu beenden.

Es war ein hochklassiges Match von beiden Seiten, da beide Spieler mehr Winner als unerzwungene Fehler machten – Djokovic 18 zu 17, Korda 19 zu 18.

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Zuvor hatte Djokovic mit seinem Drittrunden-Sieg über den Argentinier Camilo Ugo Carabelli einen weiteren Masters-1000-Rekord seines größten Rivalen eingestellt. Es war sein 411. Karrieresieg bei einem Masters-1000-Turnier, womit er die bisherige Marke von Rafael Nadal (410) übertraf.

Auch interessant: Djokovic bricht Nadals Rekord für die meisten Masters-Siege

Djokovic steht nach seinem Viertelfinalsieg über Korda nun bei 413 Siegen.

Im Halbfinale erwartet ihn am Freitag Grigor Dimitrov, der am Mittwoch sein Viertelfinale gegen Francisco Cerundolo mit 6:7 (6), 6:4, 7:6 (3) gewann, danach aber fast zusammenbrach.

Djokovic führt in diesem Duell mit 12:1 und hat die letzten zehn Begegnungen in Folge gewonnen.