Eva Lys befindet sich im Moment in einer seltsamen Situation. Seit Anfang des Jahres hat sich die Hamburgerin fest unter den Top 100 der WTA etabliert, spielt das wahrscheinlich beste Tennis ihres Lebens. Sie ist die aktuelle deutsche Nummer eins und steht mit Position 76 so gut im Ranking wie noch nie zuvor. Trotzdem muss sie gerade dauerhaft darum bangen, ob sie den Cut für das Hauptfeld der WTA-1000-Turniere schafft oder nicht. Zuletzt musste sie in Indian Wells und Miami in der Qualifikation ran – bei den BNP Paribas Open rutschte sie immerhin als Lucky Loser ins Hauptfeld nach.
Bei den Mutua Madrid Open (21. April bis 4. Mai) wiederholt sich die Geschichte: Erneut muss sie darauf hoffen, dass eine andere Spielerin absagt, um selbst einen Platz im Hauptturnier zu ergattern – den direkten Sprung ins Hauptfeld hat sie denkbar knapp verpasst.