Sakkari leads Gauff 5-3 in their head to head, and she beat her in their most recent recent meeting, which came at Indian Wells a year ago.

„Jeder gegen jeden, alle gegen den Wind“ scheint in diesem Jahr das Motto in Indian Wells zu lauten. Vor dem Turnier sagte Tommy Haas, der deutsche Turnierdirektor von Indian Wells bei Tennis Channel zum Wetter: “Die Bedingungen können sich immer schnell ändern. Manchmal wird es auch ein bisschen windig.“ Mittlerweile ist klar, dass die Profis ihm da zustimmen – und den Zusatz „ein bisschen“ vielleicht als Untertreibung einordnen würden. Im Turnierverlauf klagten immer mehr Profis über den starken Wind.

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"Es ist das Tennis-Paradies": Indian-Wells-Turnierdirektor Tommy Haas zu Gast bei Tennis Channel

„Es waren schwierige Bedingungen. Ich glaube, wir hatten beide Probleme, unseren Rhythmus zu finden. Es war windig, wirbelig im Stadion“, erzählte Coco Gauff in der Pressekonferenz nach ihrem 7:6, 6:2-Sieg gegen Maria Sakkari. „Vor allem auf der Rückhandseite gegen Ende des ersten Satzes habe ich einige Rückhand-Schläge verfehlt, die ich normalerweise besser schlagen würde.“ Die US-Amerikanerin ist nicht allein mit ihren Klagen über die Bedingungen. Ein Video eines Trainings zwischen Taylor Fritz und Andrey Rublev zeigt gut, welche extremen Ausmaße der Wind in Indian Wells teils annehmen kann:

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Nicht nur im Training hatte Fritz mit den windigen Bedingungen zu kämpfen, sondern auch in seinem Spiel gegen Alejandro Tabilo. Gerade am Anfang der Partie sorgten die Umstände dafür, dass er einige Bälle zu lang spielte. „Ich dachte, ich würde gegen den Wind spielen, weil das die Richtung ist, in die der Wind immer bläst. Also habe ich in meinem ersten Aufschlagspiel drei Bälle lang ins Aus gefeuert, weil ich dachte, ich würde gegen den Wind spielen, obwohl ich mit dem Wind spielte. Ich habe den Wind falsch gelesen, also habe ich schnell ein Break zurückgelegen.“ Nach Fehlstart und verlorenem ersten Satz konnte Fritz die Partie aber doch noch zu seinen Gunsten drehen (4:6, 6:3, 6:1).

Auch die Nummer eins der WTA, Aryna Sabalenka, hat den Wind in Indian Wells als unberechenbar beschrieben: „Der Wind hat von Zeit zu Zeit gewechselt. Manchmal war er ein bisschen zu stark, manchmal weniger, es war knifflig. Ich musste mich immer an die Bedingungen anpassen. Also, ja, das war ziemlich hart.“

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Im Spiel zwischen dem brasilianischen Shootingstar Joao Fonseca und dem Briten Jacob Fearnley sorgten die Bedingungen sogar dafür, dass der Schiedsrichter einen Ballwechsel unterbrechen musste, weil der Wind von der Bank ein Handtuch auf den Platz geweht hatte.

Wahrscheinlich hilft es bei diesen BNP Paribas Open, eine Einstellung zu haben, wie sie Jack Draper schon vor Turnierstart angenommen hat:

Ich habe vor dem Turnier akzeptiert, das ich eventuell ein paar unorthodoxe Fehler machen werde, ein paar Fehler, die ich sonst nicht machen würde.

Bisher läuft es mit dieser Einstellung für den jungen Briten sehr gut. Nach Siegen über Fonseca (6:4, 6:0) und Jenson Brooksby (7:5, 6:4) steht Draper im Achtelfinale und trifft nun auf den an Position drei gesetzten Fritz.